Tobias, Judit und Ester

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Judit - Einleitung

Mit dem abgeschlagenen Kopf des Holofernes in Kriegsausrüstung zwischen die Lettern des Juditnamens gebettet. Verfasser nicht bekannt. Judenverfolgungen des Antiochus IV. Epiphanes, gestorben 164 v. Chr. ca. 150 v. Chr. entstanden. In Palästina in griechischer Zeit verfasst (griechisch oder aramäisch). Judit liegt kein historisches Ereignis zu Grunde. Die Geschichte hat sehr, sehr viele Ungenauigkeiten und Fehler. Der Verfasser ist in Zeitangaben sehr unbekümmert. Das Buch ist ein “Midrasch” und hat also Lehrcharakter. Nebukadnezar ist der Feindtypus aller Feinde des auserwählten Volks. Starke apokalyptische Elemente (Endzeit). Eschatologische Texte füllen die Geschichte. Gottes letztes Wort wird vorangestellt. Die Vulgata unterscheidet sich sehr von den griechischen Übersetzungen. Hieronymus benutzte wahrscheinlich eine alte lateinische Übersetzung (Original ist verloren), und hat sie wahrscheinlich nach einer aramäischen Paraphrase korrigiert. Durch die Hände einer Frau siegt die Partei Gottes. Judits Waffen sind: Fasten, Gebet, gesetzliche Reinheit, aber nicht nach christlicher Norm zu werten. Die Aussage im Buch liegt auf Enthüllung des Ratschlusses Gottes. Sieg über die Macht des Bösen = Holofernes, der Heerführer Nebukadnezars.

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