Könige

Bild 1 von 199

Um weitere Bilder zu sehen, verwende die Pfeiltasten oder wische/ziehe die Bildleiste.

2 Kön 9 – Reich Israel: Jehu, zum König gesalbt, tötet Joram, Ahasja und Isebel

Elisa rief einen der Prophetenjünger zu sich und sprach zu ihm: Gürte deine Lenden und nimm diesen Krug mit Öl und geh damit nach Ramoth in Gilead. Dort wirst du Jehu sehen, den Sohn Josaphets. Lass ihn aus seinen Gefährten aufstehen und führe ihn in die Kammer. Dort gieß ihm das Öl über sein Haupt und sprich: So sagt der Herr: Ich habe dich zum König gesalbt über Israel. Danach fliehe zur Tür hinaus ohne Zögern. Und der Prophetenjünger tat, was er geheißen, auf dass der neugesalbte König das Blut der Knechte Gottes räche und das Haus Ahab schlage und umkomme alles Männliche des Hauses Ahab. Die Hunde sollen Isebel fressen auf dem Acker in Jesreel und niemand soll sie begraben. Jehu aber ging aus der Kammer zu den Leuten, die ihn fragten, ob denn was war. Jehu teilte es ihnen mit; da legte jeder eilends sein Kleid vor ihm hin. Und sie bliesen die Posaunen und riefen: Jehu ist König geworden! So machte Jehu gegen Joram eine Verschwörung. Joram aber lag im Streit mit Hasael, König von Aram, und war nach Jesreel zurückgekommen, um sich da von seinen Kampfwunden gegen die Aramäer zu heilen. Jehu jedoch wollte niemand nach Jesreel aus der Stadt entkommen lassen und dass man es dort ansage. Jehu stieg auf seinen Wagen und fuhr nach Jesreel. Ahasja, König von Juda, besuchte Joram. Der Wächter auf dem Turm aber sah die Staubwolke Jehus als er herankam. Joram sprach: Nimm euren Reiter, dass er ihm entgegenkomme, ihn zu fragen “Ist’s Friede?” Jehu jedoch entgegnete dem Reiter: Was geht dich der Friede an? Wende um und folge mir! Der Wächter sah dies und sprach: Der Bote kommt nicht zurück. Da sandte Joram einen zweiten Reiter zu Jehu. Doch dieser sagte: Was geht dich der Friede an? Wende um und folge mir! Der Wächter sah’s und sprach wieder: Der Bote kommt nicht zurück und es ist ein Jagen, wie das Jagen Jehus - als wäre er unsinnig. Da sprach Joram: Spannt den Wagen. Und Joram und Ahasja von Juda, jeder auf seinem Wagen, fuhren Jehu entgegen bis zum Acker Naboths des Jesreeliters. Als Joram Jehu sah, fragte er: Ist’s Friede? Dieser erwiderte: Friede? Deiner Mutter Abgötterei und Zauberei haben noch kein Ende! Da wandte Joram sich um und floh und sprach zu Ahasja: Verräterei! Jehu aber fasste den Bogen und schoss Joram zwischen die Arme, dass der Pfeil sein Herz durchtrat bis Joram in seinem Wagen usammenbrach. Jehu befahl seinem Ritter: Wirf ihn auf den Acker Naboths. Denn ich denke daran, wie du seinem Vater Ahab nachfuhrest. Fürwahr, ich will das Blut Naboths und seiner Kinder vergelten auf diesem Acker. Ahasja aber floh gen Bet-Gan zu. Jehu jagte ihm nach und ließ auch ihn töten auf der Höhe von Gur und er floh nach Megiddo, wo er starb. Seine Männer legten ihn zu seinen Vätern in Jerusalem in der Stadt Davids. Isebel schminkte ihr Angesicht und ihr Haupt und schaute zum Fenster hinaus als Jehu ans Tor kam und sie fragte ihn: Geht’s gut, du Simri, der seinen Herrn schlug? Er hob den Kopf zum Fenster und sprach: Wer hält es mit dir? Da sahen zwei oder drei Kämmerer zu ihm heraus. Jehu sprach: Stürzt sie hinab! Und sie stürzten Isebel hinab, sodass die Wand und die Rosse mit ihrem Blut besprengt wurden und sie wurde zertreten. Jehu labte sich. Dann sprach er: Begrabt sie, denn sie ist eines Königs Tochter. Als sie aber dies tun wollten, fanden sie nur Schädel, Hände und Füße. Auf dass des Herrn Rede wahr geworden, dass sie die Hunde fressen und Dung und Mist auf dem Acker werde.

Dieses Bild jetzt herunterladen

Download
Dir gefällt dieses Angebot? Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie du die Wiedmann Bibel oder die Medienarche unterstützen kannst!