Jesus Sirach

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Sir 31,12-40 - Warnung vor Unmäßigkeit im Essen und Trinken

Sitzt Du am Tisch des Reichen, so sperr nicht den Mund auf; denk nicht, hier gibt’s viel zu fressen, sondern bedenke: neidisches Auge ist schlimm. Greif nicht nach dem, was der andere sieht, damit Du in der Schüssel nicht mit ihm zusammenstößt. Überlege, was dein Nächster gern oder ungern hat. Iss nicht gierig, damit man Dich nicht missachtet. Höre zuerst auf, um des Anstands Willen, damit Du keinen Anstoß erregst. Greif nicht zuerst, wenn Du mit vielen am Tisch sitzt. Ein wohlerzogener Mensch ist mit wenig zufrieden und kann gut schlafen, weil sein Magen mäßig gehalten ist und er fühlt sich wohl am Morgen. Ein unersättlicher Vielfraß aber schläft unruhig, hat Bauchweh und Leibschmerzen. Wenn Du viel essen musstest, so erbrich Dich und geh weg, damit Du Ruhe hast. Alles was Du tust, tu es eifrig, so wirst Du nicht krank werden. Einen gastfreien Mann lobt man. Einen Geizhals richtet man. Sei kein Held beim Weinsaufen, denn er bringt viele Leute um. Das Feuer prüft den Stahl, so er ins Wasser getaucht; der Wein die Mutwilligen, wenn sie in Streit geraten. Der Wein erquickt, so er mäßig getrunken. Was ist das Leben ohne Wein? Er ist, um fröhlich zu machen zur rechten Zeit. Zu viel Wein bringt Streit und Herzensleid. Trunkenheit macht einen Narren noch toller bis er hinfällt. Schilt den Nächsten nicht beim Wein, gib keine bösen Worte und dränge ihn nicht, wenn er Dir etwas zurückzuzahlen hat.

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