Gottes Eigenschaften: Ewigkeit

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Gottes Eigenschaften: Ewigkeit

Musiknachweis:
Titelsequenz: Willi Maier „Gottes Eigenschaften“
Soundtrack: EliansProductions „Action Piano & Strings of Inspiration“

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Transkription

Unser Gott ist ewig.

Gott sagt von sich selbst: „Ich bin der, der ist und immer sein wird.
Sag den Israeliten: Der 'Ich-bin' hat mich zu euch geschickt.“ (2. Mose 3,14 NeÜ)

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In ihm ist alles erschaffen worden, was im Himmel und auf der Erde lebt,
die sichtbaren Geschöpfe auf der Erde und die unsichtbaren im Himmel
– die Thronenden, die Herrschenden, die Mächte, die Gewalten.
(Kolosser 1,16 GNB)

Wir können Gott nicht einmal ansatzweise verstehen,
wenn wir versuchen, ihn in unserer menschlichen Begriffswelt einzuordnen.
Der Ewige ist nicht in Raum und Zeit zu finden,
außer er will es so.
Denn er hat Raum und Zeit geschaffen
und steht selber außerhalb dieser Dimensionen!

Ewigkeit
ist nicht einfach nur eine unendliche Verlängerung der Zeit,
sondern ein Standpunkt außerhalb jeder Zeit.

Wenn die Zeit ein Fluss ist, dann ist Gott das Wasser, die Luft und die Erde.
Er ist die Gravitation, die den Fluss im Flussbett hält,
er ist die Quelle, der Strom und der Ozean in dem der Fluss mündet.
Gott ist größer als alles was wir uns vorstellen können.
Für ihn ist alles gleichzeitig
– was war, was ist, und was sein wird.

Wenn die Bibel sagt, Gott weiß was geschehen wird*,
dann ist das nicht so zu verstehen als sei Gott ein Hellseher, der in die Zukunft blicken kann.
Nein, bei Gott ist alles bereits passiert.
Völlig unabhängig von der Zeit
sieht er bereits jetzt vor sich das Ergebnis
noch bevor es für uns überhaupt angefangen hat.

Er ist – um es in unseren Worten zu sagen –
jetzt gerade dabei, die Welt zu erschaffen
und gleichzeitig hat für ihn auch alles bereits seine Vollendung gefunden,
und die Welt ist nicht mehr.

Für ihn passieren die Sintflut, der Bau der Pyramiden und der zweite Weltkrieg alle im selben Augenblick.
Er spricht jetzt gerade mit Abraham, schickt Moses zum Pharao und begegnet Paulus auf dem Weg nach Damaskus.
Er spricht jetzt mit uns und den Generationen nach uns.

Wenn wir Gottes Ewigkeit auch nur im Ansatz begreifen wollen,
müssen wir uns von dem Gedanken trennen,
Gott irgendwie in der Zeit einzuordnen.
Er ist der Anfang von allem, das wir kennen oder uns vorstellen können.
Bevor irgendetwas war, ist er.

Doch das Gigantische und Unfassbare an allem ist,
dass dieser unbegreifliche ewig-seiende Gott entschieden hat,
dass wir Menschen ihm so wertvoll sind,
dass er sich in Jesus unter die Gesetze seiner eigenen Schöpfung gestellt hat.

Gott hat sich da eine Zeit lang an unsere Realität gebunden,
wurde Mensch,
und hat dann durch seinen Tod und seine Auferstehung eine Tür geöffnet,
damit wir durch den Glauben in seine Ewigkeit eintreten können.

Und irgendwann
werden unser Raum und unsere Zeit ein Ende haben
und es wird alles wieder in Gott sein.

Gott sagt:
„Ich bin
das Alpha und das Omega,
der Erste und der Letzte,
der Ursprung und das Ziel.“
(Offenbarung 22,13 NeÜ)

* einige wenige Beispiele aus der Bibel:
1. Mose 16,11
2. Mose 6,1
5. Mose 9,1
Richter 6,16
1. Samuel 28,19
Jesaja 38,1
Matthäus 16,27
Matthäus 26,34
Markus 9,31
Lukas 1,20
Lukas 1,31
Apostelgeschichte 22,10

Für weitere überraschende und inhaltsvolle Einsichten zu Gottes Eigenschaften siehe die Online-Dogmatik von Dr. Thomas Gerlach (www.evangelischer-glaube.de)