Könige

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1 Kön 20 – Ahabs Kriege mit dem König Benhadad

Aber die Großen des Königs von Aram sprachen: Ihre Götter sind Berggötter, darum haben sie uns überwunden. In der Ebene, wenn wir mit ihnen kämpfen könnten, würden wir sie überwinden. Ersetze deine Könige mit Statthaltern. Schaff dir ein Heer, wie das verlorene mit Rossen und Wagen wie zuvor und lass uns gegen sie kämpfen in der Ebene. Nach einem Jahr zogen die Aramäer herauf nach Aphek. Die Israeliter zogen ebenfalls los und legten sich wie zwei kleine Herden Ziegen gegenüber. Von den Aramäern aber war das Land voll. Der Mann Gottes trat herzu und sprach zu Ahab: Weil die Aramäer gesagt haben, der Herr sei ein Gott der Berge, nicht von Tälern, habe ich diese große Menge in deine Hand gegeben, damit ihr erkennt: Ich bin der Herr! Sieben Tage lagen sie einander gegenüber. Am siebten Tage zogen sie in den Kampf und hunderttausend Mann Fußvolk schlugen sie am ersten Tag. Die Übrigen flohen nach Aphek in die Stadt wo die Mauern über die restlichen siebenundzwanzigtausend Mann fielen. Benhadad floh von einer Kammer zur anderen. Da sprachen die Großen zu ihm: Siehe, wir haben gehört, dass die Könige des Hauses Israel barmherzige Könige sind. Lass uns Säcke um unsere Lenden tun und Stricke um unsere Köpfe. So kamen sie zum König von Israel und sprachen: "Dein Knecht Benhadad lässt dich um sein Leben bitten". Ahab sprach: "Er ist mein Bruder, lebt er noch?" “Ja” sprachen die Männer und nahmen dies als gutes Zeichen. Benhadad kam. Ahab ließ ihn auf seinen Wagen steigen. "Sieh her", sagte Benhadad, "ich will die Städte, die mein Vater deinem Vater genommen hat, zurückgeben. Mache du die Märkte in Damaskus, wie mein Vater in Samaria getan hat." Ahab sprach: Ich will dich auf diesen Bund hin ziehen lassen. Ein Prophetenjünger sprach zu seinem Nächsten: Schlage mich! Er aber weigerte sich. Da sprach er zu ihm: Weil du der Stimme des Herrn nicht gehorcht hast, soll dich ein Löwe schlagen. Er ging von ihm und es geschah. Da fand er einen anderen Mann: Schlag mich! Der aber schlug ihn wund. Da ging er an des Königs Weg, verhüllte sein Gesicht mit einer Binde. Als der König vorbeizog, rief er den König an: Dein Knecht war ausgezogen in die Schlacht. Ein Mann trat zu mir, brachte mir einen Gefangenen und sprach: Bewache diesen Mann, wird er vermisst, ist dein Leben gegen seines oder einen Zentner Silber zahlen. Weil dein Knecht genötigt war von ihm weg von hier nach da zu gehen, war der Mann nicht mehr da. Der König von Israel sprach: Das ist dein Urteil, du hast’s selbst gefällt. Da tat er eiligst die Binde vom Augenlicht. Der König erkannte aber den Propheten. Er sprach zu ihm: So spricht der Herr: Weil du den Mann, der gebannt war, von dir gelassen hast, soll dein Leben für seines einstehen und dein Volk für sein Volk. Aber der König von Israel zog heim voll Unmut und Zorn und kam nach Samaria.

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