Apostelgeschichte

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Apostelgeschichte des Lukas

Vermutlich passierte sie im Jahr 30 n.Chr. jedoch auch nicht später als 36 n.Chr. ; sie endet zwischen 64 und 67 n.Chr. und wurde zusammengestellt etwa zwischen 70 und 95 n.Chr. .Wahrscheinlich entstand sie zeitgleich wie fast alle Evangelien. Eventuell sogar auch früher, das Johannesevangelium aber ist bestimmt dann auch entstanden; wenigstens in der uns überlieferten Fassung. Die Apostelgeschichte ist eine „Chronic continuo“ bei der versucht wurde die historischen Aufzeichnungen der Urkirche zu bezeugen beziehungsweise zu wahren. Lukas der Autor war auf verschiedene Quellen angewiesen und hat das Ganze mit Sorgfalt so umgeschrieben, dass es den Zwecken dienlich sei. Stilistisch kann man von keiner Einheitlichkeit sprechen. Auch die Chronologie kommt oftmals zu kurz oder ist verwirrt in den Abläufen. Lukas wird zwar im Kolosserbrief als „der geliebte Arzt“ und enger Freund des Paulus erwähnt. Jedoch seine Autentität konnte nie bewiesen werden. Auch dass er gemalt habe und (was wirklich ins Feld der Fantasie passt) zwar das 1. Madonnenbild der Christenheit. Ziemlich sicher aber darf man annehmen, dass Lukas derselbe Autor wie das Lukasevangelium ist. Ja- sogar, dass die Apostelgeschichte der 2. Teil des Evangeliums sei. Beide in griechisch abgefasst. Als das Dokument des paulinischen Christentums in seiner Bezeichnung zum 1. Bischof von Jerusalem – Jakobus dem Jüngeren, des Bruders Jesu, zeigt es aus der Sicht des Paulus eine schwere Abspaltung zur Jerusalemer Enklave. Einst der Urgemeinde, führt heute längst die Paulinische Kirche die Norm der Christenheit in Jesus. Paulus war derselbe Fanatiker wie zuvor als Saulus. Die Ausbildung wird mit 3 Jahren Lehr- oder Umentwicklungszeit von ihm (wie auch in Qumran) erwähnt. Das Mistrauen in Jerusalem war groß gegen Paulus. Und die Reserviertheit versetzt Paulus in seine Geburtsstadt Tarsos (Exil). Doch so kommen die 3 Reinen des Paulus zustande. Ziemlich lange verweilt Paulus in Qumran erwähnt. Das Misstrauen in Jerusalem war groß gegen Paulus. Und die Reserviertheit versetzt Paulus in seine Geburtsstadt Tarsos (Exil). Doch so kommen die 3 Reisen des Paulus zustande. Ziemlich lange verweilt Paulus in Antiochien, um dort zu lehren. Dass aber Paulus, der ja keinerlei familiäre Beziehung zu Jesus oder seinen Brüdern haben konnte, im Grunde als der 1. Häretiker der Christenheit war, dessen Lehre weit abweicht vom originären, von der reinen Form der Christenheit (das in Antiochien zum 1. Mal als Christen aufgezeichnet wird). Jesus, als entschlossener Anhänger der jüdischen Gesetze, hielt es für gottlos zuzulassen, einen Menschen anzubeten. Paulus jedenfalls schiebt Gott beiseite und setzt zum 1. Mal Jesus als Angebeteter ein. Damit wird er zum Gegenspieler des Jakobus. Als gar Paulus soweit ging, das Gesetz des Mose aufzugeben, riet man ihm zur siebentägigen Buße. Den steten Aufruhr, den Paulus verursachte, ließ ihn schließlich gefangen gesetzt werden. Man verklagte ihn, konnte aber keine massiven Anschuldigungen aufzeichnen. Paulus wurde in der Antoniaburg festgesetzt. Er berief sich auf seine Rechte als römischer Bürger und bleibt obwohl in Haft, immun gegen Folter und Schläge. Die Schutzhaft wird von Jerusalem nach Caesarea verlegt mit 470 Soldaten, 200 Fußleute, 200 Lanzenträger. Unter dem Schutz des Landvogts Felix und später des Festus wird er nach Rom geschickt, wo man ihm den Prozess machen sollte. Eine Odyssee beginnt – u.a. ein Schiffbruch, der auf Malta havariert. Die Apostelgeschichte bricht zwar mit Stationen bis Rom stark ab. Ein eigentlicher Schluss fehlt jedoch gänzlich. Vielleicht verloren gegangen oder absichtlich oder der Autor war nicht mehr fähig. Die späteren Überlieferungen sagen einmal: Paulus sei ins Gefängnis gebracht worden und habe eine persönliche Audienz bei Nero gehabt. Man habe ihn befreit und nach Spanien gebracht. Eine andere Version sagt: Nero habe seine Hinrichtung angeordnet. Im römischen Gefängnis habe er Petrus getroffen und sie hätten beide gemeinsam den Märtyrertod erlitten. Vielleicht aber wusste Lukas zu viel und hat deshalb den Schluss absichtlich abruptiert. Oder aber wurde sie von späteren Bearbeitern weggestrichen. Der Konflikt jedoch zwischen Jakobus und Paulus verlangte eine Entscheidung. Wäre Jakobus der Sieger dieses Streitfeldes, gäbe es kein Christentum, dafür aber eine judaistische Sonderform, die möglicherweise sich gegen andere judäische Gruppen oder auch nicht behauptet hätte. Doch die neue Bewegung der nächsten 3 Jahrhunderte bekam mit Paulus Lehre nahezu eine völlig neue Religion, die mit seinem Stifter recht herzlich wenig noch zu tun hatte, nämlich mit Jesus Christus! W.W.

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