4. Buch Mose

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Num 14

Da fuhr die ganze Gemeinde auf und schrie und das Volk weinte die ganze Nacht. Und alle Kinder Israel murrten gegen Mose und Aaron: Ach, dass wir im Ägyptenland gestorben wären oder noch in dieser Wüste stürben. Warum tut ehrlos der Herr mit uns, dass unsere Frauen und Kinder ein Raub werden? - Lasst uns, so sprach einer, einen Hauptmann wählen und wieder nach Ägypten ziehen. Mose und Aaron aber fielen auf ihr Angesicht vor der ganzen Gemeinde Israel und Josua, der Sohn Nuns und Kaleb, der Sohn Jephunnes, zerrissen ihre Kleider und sprachen zu der ganzen Gemeinde Israel: Das Land, das wir durchzogen haben ist sehr gut, wenn der Herr uns gnädig ist, wird er uns in dieses Land von Milch und Honig geben. Fallt mir nicht ab vom Herrn und fürchtet euch vor dem Volk dieses Landes nicht, denn wir wollen sie wie Brot auffressen. Ihr Schutz ist von ihnen gewichen. Der Herr ist mit uns. Das Volk sprach, man solle sie steinigen. Da erschien der Herr über der Stiftshütte allen Kindern Israel. Und der Herr sprach zu Mose: Wie lange lästert mich dies Volk? Wie lange wollen sie nicht an mich glauben, trotz all meiner Zeichen, die ich gab? Ich will sie mit der Pest schlagen und sie vertilgen und dich zu einem größeren und mächtigeren Volk machen als dieses. Mose aber sprach zum Herrn: Dann werden’s die Ägypter hören, denn du hast dies Volk mit deiner Kraft aus ihrer Mitte herausgeführt. Auch den Bewohnern dieses Landes wird man es sagen, dass du, Herr, in einer Wolkensäule tags vor ihnen hergehst, und in einer Feuersäule nachts. Würdest du sie nun töten wie einen Mann, so zweifelten die Völker an dir und sagten: Der Herr vermochte es nicht, dies Volk in das Land zu bringen, dass er ihnen zugeschworen hatte. Darum hat er sie hingeschlachtet. Lass deine Kraft, O Herr, groß werden. Der Herr ist geduldig, sagtest du, und von großer Barmherzigkeit. Vergibt Missetat und Übertretung nicht aber auch heran bis ins dritte und vierte Glied der Kinder. Vergib, Herr, die Missetat dieses Volkes mit deiner großen Barmherzigkeit von Ägypten bis hierher. Und der Herr sprach: Ich habe vergeben, wie du es erbeten hast, aber es soll wahr sein, dass all die Männer trotz meiner Zeichen nicht gehorcht haben, von denen soll keiner das Land sehen, das ich ihren Vätern zu geben geschworen habe. Auch keiner der gelästert hat. Nur meinen Knecht Kaleb, der einen anderen Geist inne hat, den will ich in das Land bringen, in das er gekommen ist, und seine Nachkommen sollen es einnehmen, während die Amalekiter und Kanaaniter in der Ebene wohnen. Morgen zieht nun zum Schilfmeer, nachdem ihr euch gewendet.

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